Information an alle Mitgliedsvereine des Hamburger Handball-Verbands
Liebe Vereinsvertreterinnen, liebe Vereinsvertreter, wir möchten alle Mitgliedsvereine transparent über eine Initiative des Handballverband…
4.320 statt 60 Minuten: Der T.H.-Eilbeck will den Weltrekord für das längste Handball-Spiel der Welt nach Hamburg holen. Vom 22. bis 25. Mai soll dafür 72 Stunden ununterbrochen gespielt – und damit die bisherige Bestmarke von 70 Stunden übertroffen - werden.
Der Weltrekordversuch wird am Freitag, 22. Mai 2026 um 16:00 Uhr angepfiffen und endet am 25. Mai (Pfingstmontag) um 16:00 Uhr nach genau 72 Stunden. Neben den vereinseigenen Spieler:innen sind auch Gäste aus anderen Vereinen willkommen. Die Anmeldung für den Weltrekordversuch ist über die Webseite des Events möglich (https://weltrekord-theilbeck.de/).
Insgesamt werden rund 500 aktive Spieler:innen, mehr als 50 Schiedsrichter:innen, über 150 Volunteers und zahlreiche handball- und sportbegeisterte Zuschauer:innen beim Weltrekordversuch in der Sporthalle Wandsbek (Rüterstraße 75, 22041 Hamburg) dabei sein.
Unterstützung nicht nur aus der Handballszene
Die ersten Partner haben ebenfalls ihren Support zugesagt. So werden sowohl die Interessengemeinschaft (IG) Handball als auch die Deutsche Handball-Trainer Vereinigung (DHTV) das Event unterstützen. Die Spielbälle wird die neue Handball-Marke CHAIZ als Ballpartner zur Verfügung stellen; KÜS - Partner der Schiedsrichter:innen des Deutschen Handballbundes - wird beim Weltrekordversuch ebenfalls der Partner der Unparteiischen sein.
Einen Partner für die Livestream-Übertragung des Weltrekordversuch haben die Organisatoren ebenfalls bereits gefunden: Sport Direkt – Amateursport TV wird 72 Stunden Handball nonstop aus der Sporthalle Wandsbek streamen. Ein Weltrekordversuch, der Schlaf raubt, Grenzen verschiebt und Handball feiert? Da mussten wir nicht lange überlegen“, sagt Moderator Martin Vollmer. „Solche Projekte stehen für Leidenschaft, Ausdauer und echten Teamgeist – genau das, was den „Sport aus unserer Region“ ausmacht. Wir sind stolz, diesen außergewöhnlichen Moment live zu übertragen und Fans überall hautnah daran teilhaben zu lassen.“
Auch abseits der Handballszene wird der Weltrekordversuch in der Hamburger Sportwelt wahrgenommen: Der Hamburger Sportbund (HSB) unterstützt das Event. Unter dem Motto „72 Stunden für Olympia und Paralympics“ wird der Weltrekordversuch zudem der Hamburger Olympia-Projektgruppe in der heißen Schlussphase vor dem Bürgerentscheid eine Plattform bieten.
Das Referendum, bei dem die Hamburger:innen über die Olympia-Bewerbung ihrer Stadt abstimmen, findet am am 31. Mai 2026 - und damit genau sechs Tage nach dem Weltrekordversuch - statt. „Als absolute Sportfans stehen wir persönlich hinter der Bewerbung, kennen aber natürlich auch die kritischen Stimmen“, erklärt Phil Gelhard aus dem Orga-Team. „Mit unserem Weltrekordversuch wollen wir so kurz vor der Abstimmung einen Rahmen schaffen, in dem die Hamburger:innen konstruktiv über die Vision Olympia diskutieren können.“
Wie kommt man auf die Idee, 72 Stunden lang Handball zu spielen?
Die Idee für den Weltrekordversuchs entstand im Mai 2025, als die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen des T.H.-Eilbeck bereits 24 Stunden lang durchgehend Handball spielten. Eine Frage war damals in der Halle allgegenwärtig: Wie lange müssten wir eigentlich spielen, um einen Weltrekord aufzustellen?
Die einzig verfügbare Zahl liefert Guiness World Records: „The longest game of handball is 70 hours, set by the HV Mighty/Stevo team from Geesteren at Tubbergen, Netherlands on 30 August-2 September 2001.“ Das ist auch die Zahl, an der sich das Rekordinstitut für Deutschland (RID) orientiert, welches das 72-Stunden-Spiel begleiten und am 25. Mai mit einem Rekordrichter für die Zertifizierung des Weltrekords vor Ort sein wird.
„Es geht um ein möglichst langes, den Regeln des Sports entsprechendes Spiel“, heißt es in den Rahmenbedingungen für den Rekordversuch. „Der Rekord wird anhand der Zeit in Stunden und Minuten bewertet, die das Handball-Spiel zwischen zwei Mannschaften mit wechselnden Personen ohne Unterbrechung dauert.“
Die Vorfreude auf das große Event ist in Hamburg bereits jetzt riesig. „Wir wollen einfach 72 Stunden lang ein Handballfest feiern“, blickt Mit-Organisatorin Julia Nikoleit auf den Mai 2026 voraus. „Es soll ein einmaliges Event mit 4.320 Minuten Handball werden, auf das wir in drei, fünf oder sieben Jahren noch zurückblicken und uns gegenseitig erinnern: „Weißt du noch, damals, als wir den Weltrekord aufgestellt haben?!“