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05.05.2026 20:23

Am diesjährigen Hauptausschuss des Hamburger Handball-Verbandes kamen Vertreterinnen und Vertreter der Vereine zusammen, um zentrale Themen des Verbandes zu diskutieren, Beschlüsse zu fassen und wichtige Themen zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen neben der Olympiabewerbung Hamburgs insbesondere Fragen zur strukturellen Weiterentwicklung des Spielbetriebs, zur Organisation des Leistungssports sowie aktuelle Herausforderungen in der Verbandsarbeit.

 

Olympiabewerbung Hamburg: Chance für Sport und Stadt

Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag auf der möglichen Olympiabewerbung Hamburgs. In einem Gastvortrag wurde das Konzept vorgestellt, das insbesondere durch kompakte Wege, die Nutzung bestehender Sportstätten sowie die enge Verknüpfung von Sport und Stadtentwicklung geprägt ist.

Es wurde festgestellt, dass einzelne sportartspezifische Fragen, wie beispielsweise der Austragungsort des Handballs, aus Perspektive des HHV noch nicht zufriedenstellend geklärt sind.

 

Spielbetrieb und Zusammenarbeit: Start einer Arbeitsgruppe

Ein zentrales Diskussionsthema war die Weiterentwicklung des Spielbetriebs, insbesondere im Kontext einer möglichen engeren Zusammenarbeit mit dem Handballverband Schleswig-Holstein.

Auf Basis einer Vereinsumfrage wurde beschlossen, eine Arbeitsgruppe „Staffeloptimierung“ einzurichten. Ziel ist es, den Spielbetrieb zukunftsfähig weiterzuentwickeln – mit Blick auf attraktive Staffeln, realistische Fahrtwege und praktikable Lösungen für alle Vereine.

 

Leistungssport: Neue Struktur für mehr Qualität

Der HHV stellt künftig die strategische Ausrichtung des Leistungssports neu auf. Mit der Einführung eines Sportdirektors und einer klareren Aufgabenteilung zwischen strategischer und operativer Verantwortung soll die Förderung von Talenten gezielter und nachhaltig weiterentwickelt werden.

Im Trainingsbetrieb wird vor allem im männlichen Bereich stärker auf zentrale Lehrgänge und qualitative Maßnahmen gesetzt, um die Entwicklung der Spielerinnen und Spieler optimal zu unterstützen. Im weiblichen Bereich wird das Training der Auswahlteams im wöchentlichen Rhythmus unverändert fortgesetzt.

 

Fortbildung im Fokus: Mehr Möglichkeiten für Vereine

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Öffnung der Fortbildungsstruktur: Vereine erhalten künftig die Möglichkeit, eigene Fortbildungsangebote zur Lizenzverlängerung durchzuführen.

Ziel ist es, das Angebot insgesamt zu erweitern, stärker auf die Bedarfe vor Ort einzugehen und gleichzeitig durch klare Qualitätsstandards eine hohe Ausbildungsqualität sicherzustellen.

 

Beschlüsse und Abstimmungen

Im Rahmen des Hauptausschusses wurden mehrere wichtige Entscheidungen getroffen:

 

Finanzen: Solide Entwicklung

Der Verband konnte das zurückliegende Geschäftsjahr mit einem positiven Ergebnis abschließen. Die Kassenprüfung bestätigte eine ordnungsgemäße Mittelverwendung.

Die solide finanzielle Lage ermöglicht es, wichtige Projekte weiter voranzutreiben und gezielt in die Entwicklung des Handballs in Hamburg zu investieren.

 

Veränderungen im Ehrenamt

Neben inhaltlichen Themen gab es auch personelle Veränderungen im Verband. Mehrere Funktionen wurden neu besetzt – unter anderem im Jugendbereich und im Präsidium. Der Verband bedankt sich ausdrücklich bei den ausscheidenden Engagierten Gunnar Sadewater und Felix Neve für ihren Einsatz und heißt gleichzeitig die neuen Verantwortlichen sehr herzlich willkommen: Andreas Türck als Vizepräsident für Jugend und Mitgliederentwicklung, Stefan Metz als Jugendspielwart und Simon Hildebrand als Jugendsprecher männlich.

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