HHV-Junggespanne schnuppern Bundesligaluft

Holger Fleisch (DHB-Schiedsrichter), Benedict Manthee, Pascal Hellmich, Jürgen Rieber (DHB-Schiedsrichter), Lars Schütt, Jörg Mahlich (Spielaufsicht) und Philipp KahnertAm 10. März hatten konnten zwei Junggespanne des HHV in der O2 World beim Spiel des HSV Hamburg gegen den SC Magdeburg Bundesligaluft schnuppern und waren in das Vorspiel des HSV-Nachwuchses eingebunden. Hier sind die Erfahrungsberichte der jungen Schiedsrichter.

Ein „Hammer-Gefühl, dort unten zu stehen und zu wissen, dass man hier gleich das Vorspiel des HSV pfeifen würde“

Am Dienstag, den 10. März trafen wir uns voller Nervosität mit Rolf Harmann, Jens Ivanoff und dem jungen Schiedsrichtergespann Kahnert/Schütt am Backstage-Eingang der O2 World. Nach ein paar Minuten holte uns Gunnar Sadewater ab und machte mit uns eine kleine Führung durch die Katakomben. Dann war es auch so weit: Wir zogen uns um, besprachen ein paar Kleinigkeiten, versuchten unsere Nervosität ein wenig zu lindern und betraten die Spielfläche. Das war echt ein Hammer-Gefühl, dort unten zu stehen und zu wissen, dass man hier gleich das Vorspiel des HSV pfeifen würde.

Das Spiel verlief sehr gut und wir hatten beide viel Spaß, da es ein technisch gutes Spiel war, welches der HSV-Nachwuchs mit 25:35 verlor. Nach dem Spiel gingen wir noch zu den Bundesligaschiedsrichtern Fleisch/Rieber in die Kabine und unterhielten uns eine Weile mit ihnen, was definitiv sehr interessant war.

Im Anschluss schauten wir noch das Spiel des HSV gegen den SC Magdeburg an, welches der HSV sensationell mit 33:29 gewann. Es war also ein komplett gelungener Abend.

Pascal Hellmich und Benedict Manthee

Eine „tolle Erfahrung in dieser riesigen Halle“

Holger Fleisch (DHB-Schiedsrichter), Benedict Manthee, Pascal Hellmich, Jürgen Rieber (DHB-Schiedsrichter), Lars Schütt, Jörg Mahlich (Spielaufsicht) und Philipp KahnertAm Dienstag den 10.3.15 trafen sich das Gespann Hellmich/Manthee, das Gespann Kahnert/Schütt, Jens Ivanoff und Rolf Harmann bei der O2 World in Hamburg, um dort einen besonderen Tag verbringen zu können. Keiner wusste wirklich, was ihn erwartete und so war die Stimmung sehr aufgeheitert.

Der Tag begann schon gleich ,mit einer großen Überraschung für uns alle. Nachdem uns der Jugendkoordinator des HSV Hamburg, Gunnar Sadewater, begrüßte, zeigte er uns den Bereich der O2 World, den wahrscheinlich nur wenige sehen werden: so zum Beispiel die Kabine des HSV Hamburg. Außerdem war es sehr interessant, die O2 World fast komplett leer zu erleben. Somit war es uns möglich, relativ ungestört und barrierefrei diese weiter zu erkunden, während das Gespann Hellmich/Manthee sich mit den Jugendmannschaft des HSV Hamburg und Heidmark vorbereitete. Denn diesen Jugendlichen kam die große Ehre zuteil, in der O2 World spielen bzw. ein Handballspiel leiten zu dürfen.

Kurzfristig wurden wir, Kahnert/Schütt, gefragt, ob wir die Leitung des Kampfgerichts übernehmen wollen. Diese Frage konnten wir nur mit „Ja“ beantworten. So fanden wir uns kurze Zeit später am Spielfeldrand wieder und bedienten die Zeitanlage und obwohl wir uns auf dem Spielfeld doch etwas wohler fühlen, war dies eine tolle Erfahrung in dieser riesigen Halle.

Nachdem das Spiel zwischen dem HSV Hamburg und Heidmark beendet war, das die Mannschafft von Heidmark übrigens klar für sich entscheiden konnte, durften wir noch die Schiedsrichter Holger Fleisch und Jürgen Rieber treffen, die das anschließende Bundesligaspiel des HSV Hamburg gegen den SC Magdeburg leiten sollten. Wir durften diesen vor Spielbeginn noch unsere Fragen stellen. Wir nutzten diese Chance natürlich alle und so kam ein sehr interessantes Gespräch zustande, denn wie vielen Jungschiedsrichtern war es möglich, solch erfolgreiche Schiedsrichter direkt vor einer Bundesligapartie zu treffen?

Zum Abschied machten wir noch ein Foto, da sich die beiden Schiedsrichjter auf die anstehende Partie vorbereiten mussten. Nun hieß es für uns entspannen, denn wir konnten diese Begegnung von der Tribüne verfolgen. Und natürlich wurden dabei zahlreiche Situationen ausdiskutiert. Zum Glück schenkten sich die Mannschafften auf dem Spielfeld nichts und wir sahen ein sehr spannendes Handballspiel, das der HSV Hamburg mit einem Endstand von 33:29 für sich entscheiden konnte.

Für diesen Tag möchten wir uns bei allen bedanken, die ihn in der Form ermöglicht haben, besonders bei Gunnar Sadewater und Rolf Harmann. Wir haben uns sehr gefreut, diese Erfahrungen machen zu können.

Abschließend können wir das Motto „Wir sind acht!“ vom HSV Hamburg nur aufgreifen und vollkommen bestätigen, denn solch eine Umsetzung hätten wir vorher nicht für möglich gehalten.

Philipp Kahnert und Lars Schütt