Who is who beim Hamburger Handball-Verband - Folge 3: Jan Sievers, Mitarbeiter der Geschäftsstelle

Ohne ihn gäbe es keinen Spielplan

Lebenslauf: Seit 25 Jahren ehrenamtlich im Sportbereich tätig

Es ist eine Aufgabe, um die ihn keiner seiner Kollegen beneidet – das Erstellen des Spielplanes. „Jan macht das super, keiner von uns anderen könnte das so gut“, lobt Geschäftsführer Stefan Zielke den 43-jährigen Sievers. Der gebürtige Elmshorner wohnt seit langem in Hamburg und ist seit 25 Jahren ehrenamtlich im Sportbereich tätig. 2003 kam seine Festanstellung in der Geschäftsstelle des Hamburger Handball-Verbandes dazu. „Sport ist einfach ein Hobby von mir“, sagt der 43-jährige und lächelt dabei. „Ansonsten ist mir – natürlich – meine Familie sehr wichtig, bei ihr kann ich abschalten. Auch mit guten Krimis oder bei guter Musik entspanne ich gerne.“

Handball: Als Bub in Barmstedt selbst gespielt

Bei seiner Arbeit in der Geschäftsstelle kann Sievers auf eigene Handballerfahrung zurückblicken: „Ich habe als Bub selbst gespielt“, erinnert er sich. Für den Barmstedter MTV und den TSV Glinde stand er auf den Feld, der langjährige BMTV-Jugendtrainer Klaus Sellhorn war seine erste „Verbindung“ zum Handballsport. „Es ist ein schnelles und dynamisches Spiel, bei dem viele Tore fallen“, schwärmt Sievers – den Sport selbst liebt er heute noch, auch, wenn er ihn nicht mehr aktiv betreibt. Seit neun Jahren widmet er sich beim Hamburger Handball-Verband stattdessen der Aufgabe, den organisatorischen Rahmen für den Spielbetrieb zu schaffen – und sorgt damit dafür, dass alle anderen Handballer in Hamburg aktiv werden können.

Aufgaben: Ansprechpartner für „alle Fragen“

Zweimal im Jahr warten alle Hamburger Handballer auf die Ergebnisse von Sievers‘ Arbeit: Vor Hin- und Rückrundenstart – also meist Anfang August und Mitte Dezember – ist der neue Spielplan heiß ersehnt. In den Tagen während der Spielplanerstellung muss alles andere warten: „Ich sitze tagelang an dem Plan“, erklärt Sievers. „Ich muss beachten, wann welche Hallen zur Verfügung stehen und wann sie bereits vergeben sind, im Auge behalten, wann Bundeligaspiele anstehen und auch sonst noch an zig Dinge, die den Spielplan beeinflussen, denken.“ Auch, wenn der Spielplan einmal „draußen“ ist, geht für Sievers die Arbeit daran weiter: Die Kontrolle des Planes gehört genauso wie die Korrekturen wegen Zurückziehungen oder die Planung von Spielverlegungen in sein Ressort. Auch um die Hallenverwaltung kümmert sich der ‚Herr der Spielpläne’, der zudem noch im Spielausschuss sitzt.  Der Kontakt zu Vereinen und Ehrenamtlichen nimmt einen weiteren großen Teil in Sievers‘ Arbeit ein: „Die Vereine können sich mit allen Fragen an mich wenden – egal, ob zum Spielbetrieb, zu Regularien oder Hallenfragen.“ Diese Vielseitigkeit ist zugleich das, was Sievers an seinem Job so interessant findet: „Man lernt immer wieder neue Dinge kennen“, freut er sich. „Außerdem bringt unsere Arbeit den anderen Handballern Freude – das hoffe ich zumindest.“

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