Bundesliga und 3. Liga

Barmbek steigt mit Unentschieden in Stralsund in die 3. Liga auf!

BildStralsunder HV vs. HG Hamburg-Barmbek 22:22 (8:10)

Die HG Hamburg-Barmbek hat es geschafft und steigt nach der Meisterschaft in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein auch sofort wieder in die 3. Liga auf! Nach dem 27:26-Hinspiel-Erfolg reichte der HGHB ein 22:22 (10:8)-Unentschieden beim Stralsunder HV, um denkbar knapp schon in der ersten Runde der Relegation ihr ausgegebenes Saisonziel zu erreichen. Vor beeindruckender Kulisse in der mit über 1.000 Zuschauern komplett ausverkauften Vogelsanghalle bestimmten von Beginn an die Abwehrreihen die Partie. Da beide Teams in der Defensive konsequent zu Werke gingen, taten sich auch beide Mannschaften im Angriff schwer und kamen nur selten zu klaren Chancen. Und wenn doch, zeigten beide Keeper einige starke Paraden, sodass es nach zehn Minuten erst 2:2 stand und auch in den nächsten zehn Minuten gelangen der HGHB nur zwei weitere Treffer. Der Stralsunder HV konnte den Druck hingegen erhöhen und seine Ballgewinne in Tore ummünzen, um bis auf 7:4 davonzuziehen und Holger Bockelmann zu einer Auszeit zu zwingen. In der fand Barmbeks Coach aber die richtigen Worte, sodass sich die HGHB in der Defensive wieder steigerte, bis zur Pause auch dank vieler Paraden von Florian Knust nur noch ein Gegentor zuließ und nach dem 7:7 beim 9:8 die Führung übernahm. Nach einem weiteren Treffer wurden die Seiten dann beim Stand von 10:8 gewechselt.  

Buxtehuder SV beendet Saison mit Kantersieg

Buxtehuder SV - Quellenangabe Dieter LangeDer Buxtehuder SV hat die Saison 2018/19 mit einem Kantersieg beendet. Gegen den TV Nellingen gewann der BSV 35:22. Der Sieg bildete den Abschluss einer überragenden Saison mit einem grandiosen vierten Platz. Nach dem Spiel verabschiedete der BSV seine Spielerinnen Julia Gronemann und Isabell Kaiser.
Das Spiel gegen den TV Nellingen war von Beginn an eine deutliche Angelegenheit. Buxtehude legte Spielfreude an den Tag. Maike Schirmer erzielte das 1:0 per Kempa. Nach zehn Minuten er-zielte Isabell Kaiser in ihrem vorerst letzten Bundesliga-Spiel für den BSV mit ihrem zweiten Treffer bereits das 7:2. Nellingen leistete sich zu viele Fehlpässe. Immer wieder konnte der BSV Bälle ab-fangen und per Tempogegenstoß zum Torerfolg zu kommen.
Ebenfalls treffsicher zeigte sich Lone Fischer. Die Linksaußen, mit sieben Toren zur „Spielerin des Tages“ gekürt worden, traf in der 22. Minute zum 15:5. Buxtehude ließ trotz des Vorsprungs nicht locker. Dirk Leun brachte frische Kräfte. Unter anderem kam Franziska Fischer, die im Sommer zum Bundesligaaufsteiger Mainz 05 wechselt zu ihrem Debüt. Die Rechtsaußen trug sich ebenfalls prompt in die Torschützenliste ein. Nach ihrem 18:8 besorgten Isabelle Dölle und Christina Haurum den 20:8-Pausenstand.
Im zweiten Abschnitt wollte sich Nellingen würdig aus der Bundesliga verabschieden. Die „Schwaben Hornets“ konnte die Partie ausgeglichener gestalten. Trotz der Leistungssteigerung gelang es nicht den Rückstand zu verkürzen. Buxtehude spielte weiter nach vorne. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung 15 Tore. Erst in den Schlussminuten wurde es beim BSV ein wenig hektisch. Einige Fehlwürfe und technische Fehler verhinderten den höchsten Saisonsieg. Dennoch war die Stimmung nicht mehr zu trüben. Mit 35:22 gewann der BSV.
Ralf Rascher, Trainer TV Nellingen: „Wir waren leider im Kopf nicht da. Aber ich will das positive aus dem Spiel mitnehmen. Die Spielerinnen haben wie die Löwen gekämpft. Für uns geht es jetzt in der 3. Liga weiter. Ich bin überzeugt, dass es der richtige Weg ist, mit Eigengewächsen neu anzufangen. Mittelfristig ist die 2. Bundesliga wieder unser Ziel.“

Zum Abschluss der Saison die Luchse mit beeindruckendem 36:20 Sieg in Zwickau

Handball-LuchseAm 30. und letzten Spieltag der Saison 2018/19 waren die HL Buchholz 08-Rosengarten in der eigentlich bedeutungslosen Begegnung gegen den BSV Zwickau gefordert. Alle Entscheidungen standen bereits vorher fest – die Meisterschaft für die Luchse, der Aufstieg in die 1. Bundesliga durch die Teams des 1. FSV Mainz 05 und der Kurpfalz Bären Ketsch und der Abstieg von Trier und Nidda aus der 2. Bundesliga. Der Klassenverbleib des BSV war gesichert und die Luchse mussten nach der schmerzhaften Niederlage gegen die Handballgirls des TV Beyeröhde/Wuppertal die weite Reise nach Sachsen antreten. Der Kader beider Mannschaften war durch die Blessuren vieler Spielerinnen stark dezimiert, aber seit ihrer schweren Verletzung am 13. Spieltag, konnte die Kroatin Katarina Pavlovic ihr Können wieder für die Heimmannschaft unter Beweis stellen. Bei den Luchsen fehlten neben Sarah Lamp und Lisa Borutta auch noch Spielmacherin Kim Land, was die Aufgabe nicht unbedingt vereinfachte.

Barmbek will in Stralsund den Aufstieg schaffen

BildAm kommenden Samstag, 18. Mai, steht für die HGHB um 19.30 Uhr das Rückspiel in der ersten Runde der Relegation um den Aufstieg in die 3. Liga beim Stralsunder HV an. Nach dem 27:26-Erfolg im Hinspiel wäre der Aufstieg mit einem Sieg oder Unentschieden sowie einer Niederlage mit einem Tor bei mehr als 26 eigenen Toren perfekt. Jede Niederlage mit mehr als einem Tor, oder mit weniger als 26 eigenen Treffern, würde den Aufstieg für Stralsund bedeuten.

Buxtehuder SV qualifiziert sich für den EHF-Cup

BildMit einem überzeugenden 35:24 bei der HSG Bad Wildungen hat der Buxtehuder SV sich für den EHF-Cup in der kommenden Saison qualifiziert. Einen Spieltag vor dem Saisonende kann das Team nicht mehr von Rang vier verdrängt werden.
Nach dem Schlusspfiff feierten die Spielerinnen des BSV ausgelassen ihren Sieg und die damit ver-bundende Qualifikation für den Europapokal. Dabei sah es in den ersten 20 Minuten nicht nach einem deutlichen Sieg aus.
In der Anfangsphase hatte der BSV Probleme im Angriff und scheiterte mehrmals an Bad Wildungens Torfrau Manuela Brütsch. Aber auch die „Vipers“ leisteten sich Fehlwürfe. Viermal war Antje Peveling in der Anfangsphase zur Stelle. Beide Teams wurden in ihren Angriffen unruhig. Hektische Abschlüsse oder technische Fehler führten zu Ballverlusten.
Nach 23 Minuten bekam Buxtehude mehr Sicherheit. Erst erzielte Lone Fischer den 8:8-Ausgleich, ehe Christina Haurum, Maike Schirmer und Annika Lott mit drei weiteren Toren in Serie für eine 11:8-Führung sorgten. Bis zur Pause erspielte sich der BSV ein 15:10-Polster.
Nach dem Seitenwechsel drückte Buxtehude weiter. Der Vorsprung wurde von Minute zu Minute grö-ßer. Christina Haurum traf in der 41. Minute folgerichtig zum 23:13. Buxtehude spielte seine Angriffe souverän aus und ließ das ein oder andere spielerische Highlight einfließen.
Erst in der Schlussphase ließ der BSV Bad Wildungen wieder in die Partie kommen. Die Gäste hatten in der Zwischenzeit gewechselt und hatten in der Deckung einen Gang zurückgeschaltet. Im Angriff drückten sie allerdings weiter auf das Tempo, sodass der Sieg, Rang vier und die Europapokal-Qualifikation nicht mehr in Gefahr geriet.

B-Jugend des Buxtehuder SV erreicht Final Four und ist Veranstalter

BildDie weibliche B-Jugend des Buxtehuder SV hat sich für das Final Four um die Deutsche Meister-schaft qualifiziert. Im Rückspiel bei der TuS Metzingen gewann das Team 26:21 und steht unter den vier besten Teams Deutschlands. Das Final Four am 25./26. Mai findet in der Halle Nord in Buxtehude statt.
Mit einer überzeugenden Leistung sicherte sich der BSV-Nachwuchs das Ticket für das Final Four. In den Anfangsminute war beim BSV ein wenig die Nervosität zu spüren. Die Spielerinnen wollten sich keine Fehler erlauben. Dadurch war das Spiel zunächst ein wenig gehemmt. Dennoch erspielte sich die Mannschaft früh eine 7:4-Führung.In den Schlussminuten der ersten Halbzeit produzierte Buxtehude dann doch einige Fehler, sodass Metzingen verkürzte. Angeführt von Rebecca Rott, die mit elf Toren erneut beste Torschützin war, drehten die Gastgeberinnen die Partie sogar bis zur Halbzeit. Einen schnell ausgeführten Freiwurf verwandelte Rebecca Rott zur Führung. Mit 10:11 aus Sicht des BSV ging es in die Kabine. Ange-sichts des 28:21 aus dem Hinspiel war der Rückstand zu verkraften.Nach dem Seitenwechsel startete der BSV ausgezeichnet. Die Deckung des BSV stand besser. Nach Ballgewinnen drückte die Mannschaft auf das Tempo. Innerhalb weniger Minuten drehte Buxte-hude die Partie erneut. Maj Nielsen warf vier der ersten fünf Tore in Halbzeit zwei. Auch Jasmina Rühl und Nele Nickel machten ein starkes Spiel. Hinzu kam, dass die BSV-Torfrauen Solveig Dmoch und Hannah Zerlaut ebenfalls einen guten Tag erwischten.

HG Hamburg-Barmbek – Knapper Sieg gegen Stralsund im Hinspiel der Aufstiegs-Relegation

BildHG Hamburg-Barmbek vs. Stralsunder HV 27:26 (12:12)
Die HG Hamburg-Barmbek hat das Hinspiel in der ersten Runde der Relegation um den Aufstieg in die 3. Liga gegen den Stralsunder HV mit 27:26 (12:12) gewonnen. Die 550 Zuschauer in der gut besuchten Sporthalle Wandsbek sahen dabei ein mitreißendes Spiel auf Drittliganiveau, in dem beide Teams zeigten, warum sie in ihren Ligen Meister geworden sind. Die HGHB musste kurzfristig erneut auf Jannes Timm sowie weiterhin auf Timo Tennenbaum verzichten, dafür unterstützte Dennis Tretow seine alte Mannschaft. Der Stralsunder HV, der für die Relegations-Spiele kurzerhand noch zwei Spieler verpflichtet hatte, erwischte dann den besseren Start in die Partie. Mit viel Druck wurden von Beginn an viele Siebenmeter herausgeholt, sodass die Gäste in der zehnten Minute bereits ihren vierten Strafwurf zum 6:3 nutzten. In der Folge kam aber auch Barmbek besser ins Spiel, konnte seine Abwehr stabilisieren und im Angriff bessere Chancen herausspielen, um nach 20 Minuten wieder zum 8:8 auszugleichen. Durch ein paar Ballverluste war es danach aber Stralsund, das zunächst wieder auf 11:8 erhöhte. Doch die Hausherren steigerten sich erneut, sodass bis zur Pause ein 4:1-Lauf gelang und die Seiten beim Stand von 12:12 gewechselt wurden.
In der zweiten Hälfte ging es zunächst so weiter und die HGHB erspielte sich mit zwei Treffern ihre erste Führung. Auch danach bestimmten die Hamburger das Geschehen, ließen in der Abwehr nur wenig zu und zwangen die Gäste zu Fehlern. Über 18:16 brachte Barmbek sich dann nach 42 Minuten mit 20:16 in Front, verpasste es allerdings, bis auf fünf Tore zu erhöhen. In den nächsten Minuten suchte die HGHB dann teilweise zu früh den Abschluss, war dabei nicht erfolgreich oder verlor den Ball, was der SHV konsequent mit Gegenstößen bestrafte und wieder zum 20:20 ausglich. In der folgenden Auszeit fand Holger Bockelmann die richtigen Worte und Barmbek baute seine Führung erneut bis auf 23:21 aus (50.). Doch auch dieser Vorsprung hatte nicht lange Bestand, sodass sich eine spannende Schlussphase entwickelte: Die HGHB ließ weiterhin einige Chancen aus, um etwas weiter davonzuziehen und so blieben die Gäste bis in die letzte Minute dran und konnten ihren Rückstand einmal mehr zum 26:26 egalisieren. Der letzte Treffer der Partie gelang dann aber Barmbek zum verdienten 27:26-Erfolg.

Barmbek empfängt den Stralsunder HV zum Relegations-Hinspiel

BildEinen Teil ihres Saisonziels hat die HG Hamburg-Barmbek am vergangenen Wochenende mit der Meisterschaft in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein zwar schon erreicht, diese soll in den kommenden Wochen aber noch mit dem Aufstieg in die 3. Liga gekrönt werden. Daher fiel die Meisterfeier am Sonntag auch relativ ruhig aus, denn seit Montag liegt der Fokus bereits auf dem Stralsunder HV und dem Hinspiel in der ersten Runde der Relegation am kommenden Samstag, 11. Mai, um 18.30 Uhr in der Sporthalle Wandsbek. Dabei gilt es für die Barmbeker, sich eine möglichst gute Ausgangslage für das entscheidende Rückspiel eine Woche später in Stralsund zu verschaffen. Dass das keine einfache Aufgabe wird, ist allen Beteiligten klar, denn wer nach einer langen Saison Oberliga-Meister wird, hat in jedem Fall eine starke Mannschaft und den Aufstieg in die 3.Liga eigentlich auch verdient. Aufgrund der Reduzierung von 20 auf 18 Teams in der 2. Handball-Bundesliga werden in diesem Jahr voraussichtlich aber nur zehn von zwölf Teams aufsteigen, weshalb es diese Aufstiegs-Relegation überhaupt gibt.

Nach der Meisterschaft wollen die Luchse auch die restlichen beiden Spiele gewinnen

Handball-LuchseAm 29. Spieltag der 2. Bundesliga empfängt der frisch gebackene Meister den Tabellenvierten, die „Handballgirls“ des TV Beyeröhde/Wuppertal zum letzten Heimspiel der Saison 2018/19. Die Spitzenbegegnung startet in der Buchholzer NordHeideHalle am Samstag den 11.05.2019 um 19.00 Uhr.
Bereits zwei Spieltage vor dem Ende der Saison, ist den HL Buchholz 08-Rosengarten nach ihrem 35:29 Sieg gegen die „Tigers“ aus Waiblingen die Meisterschaft von den Verfolgern nicht mehr zu nehmen. Mit 49:7 Punkten führen sie uneinholbar vor dem 1. FSV Mainz 05 und den Kurpfalz Bären Ketsch, die beide über ein Punktekonto von 44:12 verfügen. Durch das deutliche 34:27 der „Meenzer Dynamites“ über ihren unmittelbaren Konkurrenten Kurpfalz Bären Ketsch, haben sie auch den 2. Platz der Tabelle vor den „Bären-Ladies“ eingenommen.

wB-Jugend des Buxtehuder SV schafft sich gute Ausgangslage für das Rückspiel

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Die weibliche B-Jugend hat sich eine ideale Ausgangslage zum Erreichen des Final Four um die Deutsche Meisterschaft erspielt. Im Viertelfinal-Hinspiel gegen die TuS Metzingen siegte die Mannschaft 28:21.

Die Anfangsphase war ausgeglichen. Teilweise hatte Metzingen sogar leichte Vorteile und führte 5:3. Buxtehude kam besser in die Partie und legte einen 5:0-Lauf hin. Die Führung sollte die Mannschaft bis zum Schlusspfiff nicht mehr abgeben. Metzingen gelang zwischenzeitlich nochmal der Anschluss, aber zur Pause führte der BSV mit 15:11.
Nach dem Seitenwechsel arbeitete der BSV an einer noch besseren Ausgangslage. Antonia Pieszkalla, mit acht Toren beste Torschützin, traf zum 21:13. Es war die deutlichste Führung im Spiel.
Metzingen kämpfte, um den Rückstand zu verringern und Buxtehude wollte das Ergebnis noch deutlicher gestalten. Da sich beide Mannschaften in den letzten 20 Minuten allerdings einige Fehler erlaubten, änderte sich an der Höhe des BSV-Sieges nur noch geringfügig etwas.
Mit dem 28:21 besitzt der BSV beste Karten sich am kommenden Wochenende im Rückspiel für das Final Four um die Deutsche Meisterschaft am 25./26. Mai zu qualifizieren.
BSV-Trainer Dirk Leun: „Es war das erwartet schwere Spiel. Beide Mannschaften haben auf einem guten Niveau gespielt. Wir haben gut verteidigt. Mit 21 Gegentoren kann ich gut leben. Im Angriff haben wir es phasenweise gut umgesetzt, aber noch zu viele einfache technische Fehler gehabt. Das 28:21 ist ein gutes Ergebnis, aber es wird schwer, dass in Metzingen zu verteidigen.“

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